Kategorie-Archiv: Kultur

Buchtipp: Die sanfte Rebellion der Bilder. DDR-Alltag in Fotos und Geschichten

Buchtipp: Die sanfte Rebellion der Bilder. DDR-Alltag in Fotos und GeschichtenEin Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte. Das gilt insbesondere in Situationen, in denen die auf den Bildern abgebildeten Orte so nicht mehr vorhanden sind und wenn die Bilder und Fotos Vergangenheit lebendig machen. Fotografie zur deutschen Geschichte, zur DDR Geschichte, erweist sich als dauerhafte Mahnung und Erinnerung. In diesem Buch wird eine Geschichte zum Leben erweckt, die viele Deutsche, zumindest aber die Ostdeutschen, täglich erlebt haben. Diese untergegangene Welt findet sich nur noch in Fotografien wieder.

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Auf Reisen innerhalb Deutschlands Germaniens Kultur entdecken

Auf Reisen innerhalb Deutschlands Germaniens Kultur entdeckenAuch im Inland ist es heute manchmal einfacher und auch günstiger das Flugzeug zu benutzen, als selbst zu fahren oder mit der Bahn zu reisen. Denn nachdem die Billigfluglinien zahlreiche Nischen besetzt haben und besonders die Urlaubsflüge inzwischen zum Standard gehören, bieten auch große Fluggesellschaften zunehmend günstige Verbindungen auch im Innland an. Besonders Familienfeiern und Verwandtschaftsbesuche sind eine gute Gelegenheit, die Anreise zu vereinfachen und den Aufenthalt angenehmer zu gestalten. Deutschlandweite Flüge von Lufthansa oder anderen Fluggesellschaften sind komfortabel und günstig.

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Meisterwerke der Deutschen

Meisterwerke der DeutschenDie Deutschen bezeichnen sich gern als „Volk der Dichter und Denker“ und tatsächlich gibt es zahlreiche Meisterwerke, die von Deutschen geschaffen worden sind. Vor allem in der Literatur und der klassischen Musik waren deutsche Dramatiker und Komponisten lange Zeit federführend. Die Werke von Schiller und Goethe zählen zur Weltliteratur, Kompositionen von Händel oder Beethoven sind auf der ganzen Welt beliebt. Die Kulturgeschichte ist über viele Jahrhunderte maßgeblich auch von Deutschen geprägt worden. Maler wie Car Spitzweg, Albrecht Dürer oder in jüngerer Zeit Neo Rauch haben Kunstwerke geschaffen, die auf dem Weltmarkt begehrt sind und in namhaften Sammlungen und Museen auf der ganzen Welt ausgestellt werden.

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Die römische Geschichte ist eng mit der germanischen verwoben

Viele Entwicklungen in der Geschichte sind eng miteinander verbunden. Eine Aktion führt unweigerlich zu einer Reaktion und so befruchten oder zerstören sich seit jeher die verschiedenen Länder, Gebiete, Herzogtümer oder Stämme. Ein gutes Beispiel dafür ist die römische Geschichte, die eng mit der germanischen Geschichte verwoben ist. Die beiden Gebiete hatten eine lange gemeinsame Grenze und beide waren zu bestimmten Zeiten auf Expansion aus. Das bewirkte stets, dass die Entwicklungen sich gegenseitig beeinflussten oder gar erzwangen.

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Die Germanen rechts und links des Limes

Im deutschen Sprachgebrauch ist es üblich, von dem Limes zu sprechen. Das ist aber nicht ganz korrekt, denn das Wort Limes stammt aus dem Lateinischen und bedeutet im Grunde nur Grenzweg. Es gibt daher verschiedene Limites, wie etwa den Hadrianswall in England oder eben den Obergermanisch-Rätischen Limes, den man in Deutschland einfach nur als Limes bezeichnet. Unglaubliche 550 km lang ist der Limes und bildet damit die Grenze des Römischen Reichs.

Erbaut wurde dieses monumentale Bodendenkmal in etwa um das Jahr 100, eine genaue Datierung erweist sich als schwierig auch deshalb, weil der Limes in Etappen errichtet wurde. Er diente ursprünglich nicht als kriegerischer Grenzwall, sondern lediglich als festgeschriebene Grenze für die wirtschaftlichen Interessen des Römischen Reichs. So entwickelten sich auf der römischen Seite eine recht hohe Kultur und ein gewisser Wohlstand, während auf der anderen Seite des Limes die Germanen nicht über ihren bisherigen Standard hinauskamen. Dadurch ausgelöst wurde natürlich das Bestreben der Germanen, sich in römische Bereiche vorzuwagen. Anfang des 3. Jahrhunderts kam es zu den ersten Grenzübertritten, die meist gewalttätig verliefen. Die Römer versuchten noch, diese Aufstände zurückzudrängen, was ihnen aber aufgrund der vielen Grenzen des Römischen Reichs immer schwerer fiel. Gegen Ende des 3. Jahrhunderts gaben die Römer den Limes wieder auf, alte und neue Grenze des Römischen Reichs wurde der Rhein. Heute kann der Limes an vielen Stellen noch besichtigt werden. Alte Bewachungstürme oder Kastelle waren entweder erhalten oder wurden restauriert, um römische Geschichte erfahrbar zu machen.

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Römer in Germanien

Römer in GermanienDie Römer und die Germanen existierten über viele Jahre hinweg nebeneinander her. Eine natürliche Grenze zwischen diesen beiden Gebieten bildeten der Rhein und die Alpen bzw. die Donau. Das zumindest waren in etwa die Grenzen, die zwischen den Jahren 0 und 100 existierten. Es gab aber beständige Verschiebungen, denn die Römer hatten ehrgeizige Expansionspläne. So hatten sie beispielsweise schon das heutige Frankreich erobert und damit die Kelten romanisiert.

Römer in GermanienDreh- und Angelpunkt vieler Schlachten war aber immer wieder der Rhein. Die Römer versuchten, diese Grenze zu überwinden. Dabei kam es zu einigen bekannten Schlachten, wie etwa der Varusschlacht, in welcher der Cheruskerfürst Arminius sein Vertrauensverhältnis zu Varius ausnutzte und diesen im Teutoburger Wald in einen Hinterhalt lockte. Der römischen Legion wurden dabei erhebliche Verluste zugefügt, was dazu führte, dass es nur zaghafte Vorstöße an diesem Grenzfluss gab. Südlich der Grenze zwischen Römern und Germanen wurde der Limes errichtet, vermutlich ebenfalls um das Jahr 100 herum. Im 2. und 3. Jahrhundert kehrten sich die Bemühungen der Landgewinnung um. Die Germanen schlossen sich zu Großstämmen wie den Langobarden, Markomannen oder Vandalen zusammen und zogen gegen die Römer ins Feld. Der Markomannenkrieg dauerte 13 Jahre lang an und endete mit einem Sieg der Römer unter dem bekannten Feldherr Mark Aurel. Fortan zog es die Goten immer weiter in Richtung Schwarzes Meer, während die Vandalen in Richtung Süden strebten. Es setzte die Zeit der Völkerwanderung ein, die vermutlich dadurch ausgelöst wurde, dass es im Norden Europas weitaus weniger Möglichkeiten zum Anbau von Nahrungsmitteln gab. Hunger führte die Germanen immer wieder ins Feld.

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Kaiserliche Majestäten in Germanien

Kaiserliche Majestäten in GermanienDie Germanen selber hatten in ihrer Geschichte keinen einheitlichen Herrscher und somit auch keine kaiserlichen Majestäten. Egal wie groß der Zusammenschluss der Stämme in Notsituationen auch war, es blieb stets bei den individuellen Stämmen, die von den Stammesführern geleitet wurden.

Im Volksthing wurde der König von den freien Männern gewählt, dieser wiederum konnte Gaufürsten ernennen. Großen Einfluss auf die germanische Entwicklung hatten jedoch stet die römischen Kaiser. Denn je nach Expansionsdrang führt deren Verhalten unweigerlich auch zu kriegsähnlichen Zuständen für die Germanen oder auch mal zu absolutem Desinteresse.

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In Deutschland Germaniens Geschichte entdecken

Wer auf den Spuren der Germanen durch Deutschland wandern will, der findet viele Orte, die eindeutig noch aus der Zeit der Römer und Germanen stammen. Die Germanen waren ein Volk, welches weder lesen noch schreiben konnte, jedoch in der Lage war, die Römer aus ihren Wäldern zu vertreiben.

Die Germanen lebten einst in Stämmen zusammen, die sich beispielsweise Goten, Franken, Alemannen, Markomannen, Langobarden, Sachsen, Thüringer oder auch Vandalen nannten.
Sie führten viele Kriege und versuchten sich in der Reichsbildung und Reichsgründung.
Der Teutoburger Wald zeugt auch heute noch davon, dass dort einst gekämpft wurde. Das Hermannsdenkmal ist hier ein Symbol der Schlacht im Jahre 9 n.Chr, die als Schlacht des Varus in die Geschichte einging.

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Brauchtums-Veranstaltungen von Weiberfasnacht bis zu Straßenfesten

Jede Kultur pflegt seinen eigenen Brauch und so ist es nur verständlich, dass es auch in Deutschland verschiedene Veranstaltungen gibt, die eindeutig dem Brauchtum zuzuordnen sind. Brauchtumsveranstaltungen unterscheiden sich nach religiösen, weltlichen und auch heidnischen Grundsätzen, stärken jedoch alle das soziale Miteinander der Menschen und werden deshalb sehr gepflegt.

Quer durch Deutschland gibt es von Januar bis Dezember eine ganze Reihe von Brauchtümern, die beispielsweise bei den Sternsingern beginnen und bei den Perchtn im Dezember aufhören. Direkte Veranstaltungen finden sich jedoch beispielsweise am Tag des traditionellen Osterfeuers, bei den Sankt-Martins-Umzügen, beim Maibaumaufstellen und Maiansingen und natürlich auch an Weiberfastnacht.

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Das Rheinland präsentiert sich alljährlich mit bunten Karnevalskostümen

Wenn im Rheinland die fünfte Jahreszeit beginnt, der Karneval, dann sind die Jecken in und um Köln herum nicht mehr zu halten. Da wird gefeiert, was das Zeug hält und viele Menschen freuen sich schon das ganze Jahr auf dieses lustige Treiben. Die Karnevalssession beginnt eigentlich schon am 11.11. um 11 Uhr 11. Die folgenden Monate sind geprägt von zahlreichen karnevalistischen Auftritten, die vorwiegend in den Sälen der einzelnen Städte stattfinden. Meist Mitte bis Ende Februar endet die Karnevalssession dann und findet ihren Abschluss im sogenannten Straßenkarneval und den zahlreichen Umzügen durch die Städte.
Das Rheinland präsentiert sich dann mit bunten Karnevalskostümen und demonstriert die fünfte Jahreszeit schillernd und verkleidet.

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Berliner Szenekieze beliebt bei Touristen

Berlin ist immer eine Reise wert und jährlich kommen viele Touristen in die Hauptstadt, um Berliner Luft zu schnuppern und um abzutauchen in eine Stadt, die niemals schläft.
Berlin hat viel zu bieten. Unzählige Sehenswürdigkeiten warten auf Besucher und auch das Nachtleben ist bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt.

Viele Besucher kommen jedoch vor allem wegen der diversen Szenekieze nach Berlin, denn die ist über die Stadtgrenzen hinweg bekannt. Wer Urlaub in Berlin macht oder auch nur für ein paar Tage in der Stadt verweilen will, der sollte es sich nicht entgehen lassen, den Szenekiez am Prenzlauer Berg zu besuchen. Hier trifft sich am Tag und des Nachts die Künstlerszene, um unter ihresgleichen zu fachsimpeln oder um den Tag in geselliger Runde zu verbringen. Die kunterbunte Atmosphäre am Prenzlauer Berg wird von Politikern und Prominenten wie auch Künstlern gleichermaßen gerne besucht, denn hier trifft sich der Querschnitt der Gesellschaft. Auf den Straßen sieht man beispielsweise Musiker und Maler ebenso, wie auch zahlreiche Gesichter aus Funk und Fernsehen.

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Der Islam im Vormarsch in deutschen Städten?

Ist vom Islam die Rede, fallen immer wieder die Schlagworte Parallelgesellschaft und Integration. Ist es aber wirklich so dramatisch wie es in den Medien häufig dargestellt wird? Ist der Islam derart im Vormarsch in deutschen Städten, dass eine Integration gar nicht mehr gewollt und die Parallelgesellschaft immer mehr Schlagseite in Richtung Islam gewinnt? Mit dieser Frage beschäftigen sich seit Jahren viele Islamwissenschaftler, Politiker und natürlich auch die Bürger Deutschlands.

Das Ergebnis vieler Studien ist jedoch, dass der Islam keineswegs als im Vormarsch gesehen werden kann. Wie jedes andere Land auch, hat auch Deutschland mit Einwanderern zu tun, die bei vielen Menschen erstmal für Angst sorgen. Angst um den Arbeitsplatz, Angst vor der Mentalität und vor vielen weiteren Dingen mehr. Das ist in Deutschland nicht anders, als beispielsweise in den USA, das von der sogenannten Tea-Party von sich reden macht, in Indien in Bezug auf den Neo-Hinduismus und in den arabischen Nationen, in denen der Fundamentalismus ständig steigt. Die Menschen rund um den Globus haben Angst vor dem Unbekannten und dem Fremden und sind vielfach nicht bereit sich einzustellen und sich zu informieren. Vielfach schüren auch die Medien diese Angst noch weiter, in dem sie von Übergriffen und terroristischen Plänen berichten.

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Deutschland kocht multikulti

Deutschland ist ein Land, in dem viele unterschiedliche Nationen Platz finden. Mittlerweile gilt Deutschland als multikulturelle Gesellschaft, in der Menschen aus allen Teilen der Welt ihre Wahlheimat gefunden haben.

Die einstigen Gastarbeiter und deren Familien leben mittlerweile viele Jahre in Deutschland und mit ihnen die Traditionen, die sie ins Land gebracht haben. Ein Stück Heimat in der Ferne, welches sie bewahren wollten und was sich vor allem in den Speisen und Gerichten widerspiegelt.

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Spitzname der Germanen – die Krauts

Weit über die Landesgrenzen hinweg werden die Deutschen umgangssprachlich als die Krauts bezeichnet. Schon viele Jahrzehnte ist an diesem Image nichts zu rütteln, denn fragt man nach, was die Deutschen am liebsten essen, dann kommt hier ganz schnell das Wort Sauerkraut. Dem ist natürlich nicht so, aber das Nachgesagte scheint in den Köpfen der anderen Nationen, und vor allem bei den Menschen aus den USA fest verankert zu sein.

Der Spitzname der Germanen, die Krauts, entspringt den Zeiten nach dem 2. Weltkrieg, als die Amerikaner Berlin als Besatzungszone einnahmen. Die amerikanischen Söldner haben vielfach erlebt, dass die Deutschen vorwiegend Kraut, speziell Sauerkraut, gegessen haben.
In damaligen Zeiten hatte dies jedoch eher nichts mit einer Vorliebe für dieses Gericht zu tun, sondern eher damit, dass Kohl und Kraut einfach erschwinglich und vor allem auch zu haben waren. Kohl gilt auch heute noch als sogenannte Armeleuteessen, da ein Kohlkopf billig ist und aus ihm viele verschiedene Gerichte zubereitet werden können.
Des Weiteren ist Berlin eine Region, in der das deftige Essen bevorzugt wird. Die Berliner Küche wurde maßgeblich geprägt durch die umliegenden Regionen und Länder und man hat vieles übernommen. Im Berliner Raum legt man auch heute noch viel Wert darauf, dass die Speisen schlicht sind und einfach durch den Eigengeschmack bestechen. Schweinefleisch wird bevorzugt und so ist es auch nicht ungewöhnlich, dass zum Eisbein auch Sauerkraut gereicht wird.

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Internationale Gerichte in deutschen Gaststätten

Deutschland ist ein Land, in dem man gutes Essen liebt. Ob deutsche Küche oder internationale Gerichte: In deutschen Gaststätten ist in der Regel für jeden Geschmack das richtige Gericht dabei.

Die deutsche multikulturelle Gesellschaft spiegelt sich seit vielen Jahren auch im Essen wieder. Ob Italiener, Türken, Franzosen oder Spanier: Jeder Nation hat eigene köstliche Speisen ins Land gebracht, auf die mittlerweile kaum mehr jemand verzichten möchte.
Schaut man sich die gastronomischen Betriebe nicht nur der Großstädte einmal genauer an, so wird schnell klar, dass internationale Gerichte bei den Menschen sehr beliebt sind. An jeder Ecke gibt es einen Döner oder Kebap Grill, eine Pizzeria oder einen chinesischen Imbiss. Meist kann man dort schnell zwischendurch eine Kleinigkeit mitnehmen und auf der Hand essen.

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Schnelle Rezepte zum Nachkochen

In der heutigen Zeit, in der viele Frauen eine Doppelbelastung in Bezug auf Familie und Beruf haben, ist für ein ausgiebiges Kochen in der Regel nur noch wenig Zeit übrig. Wer nach einem langen Arbeitstag abends nach Hause kommt, der hat meist nur noch wenig Lust, sich nun noch mehrere Stunden an den Herd zu stellen, um ein tolles Essen zu zaubern.
Es soll schnell gehen, darf nicht aufwendig sein und auch die Zutaten sollten nach Möglichkeit in allen gängigen Supermärkten erhältlich sein.

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Berlin und Hamburg kulinarisch betrachtet

Betrachtet man sowohl die Berliner Küche wie auch die Hamburger Küche, so wird schnell klar, dass sich hier kulinarisch einige Unterschiede auftun. Gegessen wird in beiden Regionen jedoch sehr gut und viele Gäste kommen vor allem wegen der typischen Spezialitäten nach Hamburg oder auch nach Berlin.

Berlin kulinarisch betrachtet bedeutet eine bodenständige und grundsätzlich auch eine schlichte Küche. In Berlin wird traditionell sehr einfach gekocht, was dem Geschmack jedoch keinen Abbruch tut. Geprägt wurden viele Speisen, welche in Berlin auch heute noch auf den Tisch kommen, vor allem durch die Schlesier, die Böhmen, die Brandenburger und sogar durch die Hugenotten aus Frankreich. Dies erklärt beispielsweise, warum es in und um Berlin viele Restaurants gibt, die „Zum Hugenotten“ oder ähnlich heißen. Die typischen Zutaten eines Berliner Gerichtes sind fast immer Schweinefleisch, Bohnen und andere Hülsenfrüchte, Weißkraut und Sauerkraut, Hackfleisch (berlinerisch: Hackepeter), Kartoffelpuffer und auch der Karpfen. Auf raffiniertes Würzen wird bei der Zubereitung der Speisen weitestgehend verzichtet, da die Gerichte schon alleine durch die Zutaten einen leckeren und deftigen Geschmack haben.

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Feinkost aus Deutschland geschätzt bei Feinschmeckern

Kulinarische Spezialitäten haben nicht nur unsere französischen oder italienischen Nachbarn zu bieten, auch Deutschland ist ein Land, welches Gourmets aller Nationen anzieht.
Feinkost aus Deutschland ist geschätzt bei Feinschmeckern rund um den Globus und nicht selten sind es besonders die landestypischen Gaumenfreuden, die den Gästen in Deutschland in Erinnerung bleiben.

Dass in Deutschland gut und lecker gekocht wird, das ist ein offenes Geheimnis. Viele Sterneköche in unzähligen Gastronomiebetrieben sorgen tagein tagaus dafür, dass der Gast kulinarisch auf seine Kosten kommt. Hier werden exzellent zubereitete landestypische oder auch internationale Gerichte zubereitet, die so noch ihresgleichen suchen. Dass das so ist, dafür sorgen zum einen die hervorragenden Ausbildungen der Köche und zum anderen die hohe Wertigkeit der verarbeiteten Lebensmittel.

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Kulinarisches geniessen in Germany

Die deutsche Küche ist bis weit über ihre Landesgrenze hinweg bekannt und hält für seine Gäste ein reichhaltiges Angebot an kulinarischen Spezialitäten bereit.

Herrlich schlemmen kann man von Schleswig-Holstein bis nach Bayern, sodass für jeden Geschmack hier immer etwas dabei sein wird. Wohl dem, der nicht auf die Figur achten muss, denn die deutsche Küche ist herzhaft und reichhaltig.

Beginnt man die kulinarische Reise im Norden der Republik, so stehen hier vor allem leckere Fischgerichte auf dem Speiseplan, die mal gebraten, mal gedünstet oder einfach geräuchert auf den Teller kommen. Neben dem Fisch sollte man jedoch unbedingt auch den typischen Nordsee-Käse probiert haben. Herzhaft würzig eignet er sich für vielerlei Gerichte als Beilage oder einfach für auf´s Brot. Auch in Niedersachsen kommt bevorzugt Fisch auf den Tisch, wobei hier besonders mit dem geräucherten Marlin-Filet brilliert werden kann. Und so zieht sich die Liste der kulinarischen Spezialitäten von der Nordsee bis zu den Alpen. In Nordrhein-Westfalen ist es der Rheinische Sauerbraten, in Sachen-Anhalt der Salzwedler Baumkuchen, in Sachsen Wildschinken, in Thüringen die Klöße und in Bayern die traditionelle Leberknödelsuppe und die Weißwürstchen.

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Alte deutsche Volkslieder

Manch ein älterer Einwohner von Deutschland vermutet sicherlich, dass die alten deutschen Volkslieder in Vergessenheit geraten. Das ist allerdings nur bedingt der Fall. Denn natürlich trällern die Frauen heute beim Kartoffellesen nicht mehr „Hoch auf dem gelben Wagen“ vor sich her. Sie kennen das Liedgut aber dennoch. Auch Kinder singen nicht beständig vom wandernden Müller oder der klappernden Mühle, aber dennoch, sie kennen diese Lieder. Denn es ist durchaus so, dass auch heute noch viele Eltern und Großeltern mit ihren Kindern und Enkelkindern singen. Es waren es schon immer eher die Großeltern, die für den Erhalt des deutschen Kulturguts verantwortlich waren. Sie sangen mit ihren Enkeln und lasen ihnen Märchen der Gebrüder Grimm vor.

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Spezialitäten der Germanen

Auf die Germanen sind sehr viele spezielle Brauchtümer und Gepflogenheiten zurückzuführen. Sicherlich besonders interessant ist in diesem Zusammenhang die rechtliche Form, die die Germanen bildeten. Denn die Germanen teilten sich selbst in Freie, Halbfreie und Unfreie ein. Diese Bezeichnungen trafen immer nur auf Männer zu, Frauen finden keine besondere Erwähnung in der germanischen Kultur. Die patriarchalische Lebensweise ist fast schon sprichwörtlich. Recht wurde gesprochen, indem sich die freien Männer eines Stammes zum Volksthing zusammenfanden. Sie stimmten über Straftaten und neue Regularien ab.

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Wird Germany von Germania abgeleitet?

Ob das Wort Germany, das in vielen Sprachen für Deutschland verwendet wird, tatsächlich auf den Begriff Germania zurückzuführen ist, lässt sich nicht zwingend beweisen. Vermutungen kommen dem aber nahe. Dazu muss man sich erst einmal mit der Etymologie des Begriffs Germania beschäftigen. Dieses Wort stammt aus dem Lateinischen und taucht zum ersten Mal etwa 200 v. Chr. in den historischen Schriften der Römer auf. Damit gemeint sind die Völker, die nördlich des Römischen Reichs lebten. Nachdem Julius Caesar diesen Begriff verwendete, war der Begriff Germania und Germanen für alle germanischen Stämme hoffähig geworden. Die lateinische Sprache hatte im Folgenden einen großen Einfluss auf die Sprachentwicklung in Europa. Sicherlich liegt dies auch an der großen Expansion der Römer, die im Süden und Westen Europas viele Gebiete eroberten.

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Germanen nannte man auch Gallier

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe Germanen und Gallier meist als Synonyme verwendet. Das ist aber historisch betrachtet nicht ganz korrekt, denn nur in einer Richtung ist diese Aussage korrekt. Denn alle Gallier waren auch Germanen, jedoch nicht alle Germanen auch Gallier.
Die Germanen lebten in einem riesengroßen Gebiet, welches heute in etwa Mitteleuropa entspricht. Lediglich die Römer waren hier auch vertreten. Das Wort Germanen ist von jeher nur als Sammelbegriff zu verstehen. Dahinter verbergen sich zahlreiche verschiedene Stämme mit ganz unterschiedlichen Traditionen und Bräuchen. Wer also über die Germanen spricht, muss sehr vorsichtig sein, ob seine Aussage wirklich so allgemeingültig ist, dass er damit zahlreiche Stämme umfassen kann. In der Regel sollte man mehr ins Detail gehen und die einzelnen Stämme beim Namen nennen. Da sind etwa die Langobarden, die Cherusker oder die Burgunder. Auch die Vandalen haben sich ihren Namen gemacht. Die eingangs schon erwähnten Gallier etwa waren im Süden und Westen des heutigen Europas zu Hause. Die Gebiete, auf denen sich heute etwa Belgien und Frankreich befinden, waren eins das Gallien. Teile der Schweiz dürfen auch noch hinzugezählt werden. Ganz besondere Traditionen, Brauchtümer und auch Gottheiten gehörten zu den Galliern, die keltischen Ursprungs sind. Die Gallier gehörten zu den Stämmen, die später im Verlauf der Geschichte von den Römern unterworfen wurden. Die Gebiete von Frankreich und Gallien wurden von Römern besetzt und unterlagen der Provinzialisierung. Die Gallier verloren dadurch an Bedeutung. Viele Menschen kennen die Gallier heute vorwiegend aus einer bekannten Comicserie, die auch historisch ironische Aspekte aufzeigt.

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Die Varusschlacht im Teutoburger Wald

Die Varusschlacht im Teutoburger Wald ist aus vielerlei Gründen in die Geschichtsbücher eingegangen. Die Gründe für die Schlacht waren prekär, die Ausführung hinterlistig und die Folgen massiv. Doch eins nach dem anderen. Kurz vor der Varusschlacht galten die Germanen im Grunde als den Römern unterlegen. Varus und auch sein Kaiser Augustus gingen davon aus, dass die Germanen keinen Widerstand mehr leisten würden. Der Rhein war überquert und die römischen Expansionspläne bis hin zur Elbe sollten bald realisiert werden. Varus wurde als Statthalter eingesetzt, was sich im Nachhinein als eminenter Fehler erwies. Denn Varus offenbarte sich einmal mehr als niederträchtiger Statthalter und Führer der Legionen rechts des Rheins. Das führt zu Widerstand und Abneigung in den Reihen der Germanen. Ein scheinbar treuer Weggefährte von Varus war Arminius oder auch Hermann. Er war Cherusker, in Rom ausgebildet worden, galt als Gefolgsmann der Römer. Er hatte gute Kenntnisse über den Aufbau der römischen Legionen und auch über die Schlachttaktik von Varus. Ihm gelang es, Varus in einen Hinterhalt zu führen.

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Flüsse in Germanien laden zur Radtour ein

Selbstverständlich liegen auch Flüsse wie die Oder, Elbe oder Alster auf dem Gebiet, wo vor langer Zeit Germanien zu finden war. Besonders interessant in diesem Zusammenhang ist aber vor allem der Rhein. Denn der Rhein bildete im Westen des Gebiets die natürliche Grenze Germaniens.

Daher gibt es gerade hier sehr viele historische Monumente und Zeugnisse von längst vergangenen Zeiten. Wehrtürme und Kastelle waren entweder noch erhalten oder wurden aufwendig restauriert. Finanziert wird auch die Erhaltung sowie die Kosten für die Ausgrabungen von Stiftungen, Vereinen oder auch Steuern. Selbst die Städte und Bezirke beteiligen sich daran, denn die Sehenswürdigkeiten bedeuten auch die Chance auf einen florierenden Tourismus. Und natürlich wissen alle Beteiligten, wie wichtig es ist, historische Dokumente möglichst identisch zum Originalzustand für die Nachwelt zu konservieren.

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Germanien – Deutschland

GermaniaManch einer ist versucht, Deutschland auch als Germanien zu bezeichnen. Das liegt sicherlich vor allem auch daran, dass Deutschland im Englischen mit Germany übersetzt wird. Englisch als Fremdsprache Nummer eins scheint da federführend zu sein. Germany mit Germanien zu übersetzen ist historisch betrachtet aber falsch. Denn unter Germanien verstehen die Historiker weitaus mehr als nur das Staatsgebiet, das heute oder zu anderen Zeiten Deutschland umfasst.

Korrekt betrachtet ist Germanien das Gebiet, in welchem die Germanen sich angesiedelt hatten. Sicherlich gehörte auch das heutige Deutschland zu diesem Siedlungsgebiet. Es verlief jedoch auch weiter in das südliche Skandinavien und in andere Staaten des heutigen Mitteleuropas hinein. Nach dem Jahre Null hatten die Germanen zunehmend Kontakt mit den Römern. Es kam zu vielen Schlachten, aber auch zu Zusammenkünften unter den einzelnen Stämmen. Daraus entwickelte sich später das Römische Reich, in welchem die germanischen Völker und mit ihnen auch Germanien untergingen. Die in Germanien lebenden Germanen stammten aus ganz unterschiedlichen Stämmen. Begründet durch ihre Herkunft erhielten sie verschiedenen Namen. Da diese Stämme aber auch durch Germanien zogen, war es schwer, einzelne Zuordnungen vorzunehmen. Zu den bekanntesten Stämmen in Germanien gehören sicherlich die Langobarden, die im Nordosten des heutigen Deutschlands lebten, die Burgunder, ganz im Osten von Deutschland und die Cherusker, die im Westen Deutschlands lebten. Sprichwörtlich geworden sind die Vandalen, die von ihrem Siedlungsgebiet im Nordosten Germaniens während der Völkerwanderung im 5. Jahrhundert bis nach Spanien und Nordafrika wanderten. Sie hinterließen dabei eine Spur der Verwüstung, daher vermutlich der Spruch „hausen wie die Vandalen“.

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Alte Karten des römischen Germanien

Alte Karten des römischen GermanienDie alten Karten des römischen Germanien haben ihren ganz besonderen Reiz. Besonders aus der Zeit von 100 bis 500 gibt es beständig Veränderungen hinsichtlich der Grenzen zwischen dem Römischen Reich und Germanien. Der Versuch, sich rechtsrheinisch zu etablieren wurde in der Varusschlacht vom Cheruskerfürsten Armin niedergeschlagen, diese Grenze wanderte innerhalb kürzester Zeit hin und her. Ebenso verhält es sich mit dem Bereich des Limes, der etwa um 100 gebaut wurde, um 300 aber von den Römern wieder aufgegeben wurde. Die Verschiebung der Grenzen und damit die vielen interessanten alten Karten sind vor allem auf die hehren Expansionsbegehren der damaligen römischen Kaiser zurückzuführen.

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Germanien

Stämme GermanienAls Germanen wird eine Anzahl von ehemaligen Stämmen in Mitteleuropa und im südlichen Skandinavien bezeichnet, deren ethnische Identität in der Forschung traditionell über die Sprache bestimmt wird. Kennzeichen sind bestimmte Lautwandel gegenüber der rekonstruierten indogermanischen Ursprache, die als germanische oder Erste Lautverschiebung zusammengefasst werden.

Ab der Zeitenwende prägte der Kontakt mit den Römern die germanische Welt, wie auch die Entwicklung des Römischen Reiches sich zunehmend mit der germanischen Welt verband. In der Spätantike kam es im Verlauf der Völkerwanderung zu weitreichenden Zügen mehrerer germanischer Stämme (gentes), die teilweise größere Verbände bildeten (siehe Ethnogenese), und schließlich zu deren Einfall in das Römische Reich. Einige dieser Gruppen gründeten Reiche nach antikem römischen Vorbild auf dem Boden des Westreiches, das 476/80 unterging. Elemente der germanischen Religion und des religiösen Brauchtums wurden unter anderem durch Akkommodation in das angenommene Christentum übertragen.

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