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Die römische Geschichte ist eng mit der germanischen verwoben

Viele Entwicklungen in der Geschichte sind eng miteinander verbunden. Eine Aktion führt unweigerlich zu einer Reaktion und so befruchten oder zerstören sich seit jeher die verschiedenen Länder, Gebiete, Herzogtümer oder Stämme. Ein gutes Beispiel dafür ist die römische Geschichte, die eng mit der germanischen Geschichte verwoben ist. Die beiden Gebiete hatten eine lange gemeinsame Grenze und beide waren zu bestimmten Zeiten auf Expansion aus. Das bewirkte stets, dass die Entwicklungen sich gegenseitig beeinflussten oder gar erzwangen.

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In Deutschland Germaniens Geschichte entdecken

Wer auf den Spuren der Germanen durch Deutschland wandern will, der findet viele Orte, die eindeutig noch aus der Zeit der Römer und Germanen stammen. Die Germanen waren ein Volk, welches weder lesen noch schreiben konnte, jedoch in der Lage war, die Römer aus ihren Wäldern zu vertreiben.

Die Germanen lebten einst in Stämmen zusammen, die sich beispielsweise Goten, Franken, Alemannen, Markomannen, Langobarden, Sachsen, Thüringer oder auch Vandalen nannten.
Sie führten viele Kriege und versuchten sich in der Reichsbildung und Reichsgründung.
Der Teutoburger Wald zeugt auch heute noch davon, dass dort einst gekämpft wurde. Das Hermannsdenkmal ist hier ein Symbol der Schlacht im Jahre 9 n.Chr, die als Schlacht des Varus in die Geschichte einging.

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Spitzname der Germanen – die Krauts

Weit über die Landesgrenzen hinweg werden die Deutschen umgangssprachlich als die Krauts bezeichnet. Schon viele Jahrzehnte ist an diesem Image nichts zu rütteln, denn fragt man nach, was die Deutschen am liebsten essen, dann kommt hier ganz schnell das Wort Sauerkraut. Dem ist natürlich nicht so, aber das Nachgesagte scheint in den Köpfen der anderen Nationen, und vor allem bei den Menschen aus den USA fest verankert zu sein.

Der Spitzname der Germanen, die Krauts, entspringt den Zeiten nach dem 2. Weltkrieg, als die Amerikaner Berlin als Besatzungszone einnahmen. Die amerikanischen Söldner haben vielfach erlebt, dass die Deutschen vorwiegend Kraut, speziell Sauerkraut, gegessen haben.
In damaligen Zeiten hatte dies jedoch eher nichts mit einer Vorliebe für dieses Gericht zu tun, sondern eher damit, dass Kohl und Kraut einfach erschwinglich und vor allem auch zu haben waren. Kohl gilt auch heute noch als sogenannte Armeleuteessen, da ein Kohlkopf billig ist und aus ihm viele verschiedene Gerichte zubereitet werden können.
Des Weiteren ist Berlin eine Region, in der das deftige Essen bevorzugt wird. Die Berliner Küche wurde maßgeblich geprägt durch die umliegenden Regionen und Länder und man hat vieles übernommen. Im Berliner Raum legt man auch heute noch viel Wert darauf, dass die Speisen schlicht sind und einfach durch den Eigengeschmack bestechen. Schweinefleisch wird bevorzugt und so ist es auch nicht ungewöhnlich, dass zum Eisbein auch Sauerkraut gereicht wird.

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